Halbmarathon in Mannheim

Eines der schöneren Exemplare unter den Finisher-Medaillen.

Eines der schöneren Exemplare unter den Finisher-Medaillen.

8. Juni 2013. Heimspiel! Schwülwarm und top Stimmung. Alles was man für einen schönen und spannenden Wettkampf braucht.

Mit meiner Vorbereitung zielte ich auf 1:52 ab. Die Trainingsergebnisse ließen mich aber zumindest in Richtung 1:50 schielen. Zwei Dinge sprachen dagegen. Schwüle 25 Grad am Start um 19 Uhr und ein neuer Teilnehmerrekord.

Die Wärme und Schwüle waren zwar da und haben vielleicht das ein oder andere Sekündchen gekostet. Unterm Strich kam ich mit den Bedingungen aber gut zurecht und nach ca. 12km waren die äußeren Bedingungen kein Kriterium mehr.

Anders die hohe Teilnehmerzahl. Mit allem was unterwegs war, knappe 13.000 Teilnehmer und damit ein weiterer Teilnehmerrekord bei der 10. Auflage des Marathons in Mannheim. Entsprechend voll war es auf der Strecke. Sehr viele Läufer haben sich wohl in die vorderen Startblöcke „verirrt“. Wenn man Starter in im Vorfeld in Blöcke einteilt und sogar den Startblock auf die Startnummer druckt, sollte man auch (ein wenig) kontrollieren. Dadurch verloren wir auf den ersten 3km gleich gut eine Minute. Mit bis zu 30 Sekunden hatte ich kalkuliert. 30 weitere sollten aber zu viel sein. Diverse Staus in Kurven ließen das Negativpolster weiter wachsen.

Dazu die Schwüle, die mir auf der ersten Hälfte ein wenig zu schaffen gemacht hat. Höhepunkt des Slalomlaufs war dann die Staffelwechselzone bei km13. Man kennt solche Gässchen eigentlich nur von der Tour de France bei der Bergankunft von l’Alpe-d’Huez ;-)

Ab da war dann mehr Platz auf der Strecke, ich aber schon 1 Minute 15 hinter meinem Zeitplan. Zu viel für die letzten 8km. Ich konzentrierte mich darauf, gleichmäßig zu laufen und pendelte mich bei ca. 5:10/km ein. Freute mich trotz der kleinen Ärgernisse schon mal auf eine neue PB. Am Ende stand eine neue Bestzeit von 1:50:28 auf der Uhr. Ein Ergebnis, mit dem ich sehr zufrieden bin!

28 Sekunden am „großen Zeitziel“ vorbei. Klingt knapp, war es aber nur bedingt. Ich rechnete bei km 16 noch mit 1:51:xx. Allerdings war ich selbst ein wenig von meinem Endspurt überrascht. Die Kilometer 19-21 bin ich sogar in 14:30 Minuten gelaufen. So schnell war ich bei meinem letzten 10er am 1. Mai. Vielleicht pokere ich beim nächsten Mal etwas höher und ziehe den Endspurt beim nächsten Halbmarathon etwas früher an. Dazu fehlt mir, mit erst fünf Wettkämpfen auf der Halbdistanz, vielleicht auch noch etwas die Erfahrung.

Egal aber, wie ich es drehe, es bleibt die Zufriedenheit über die neue Halbmarathon-Zeit. Die 1:50 fällt spätestens am 22.09. in Karlsruhe. Evtl. sogar die 1:45 ;-)

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2 Kommentare zu „Halbmarathon in Mannheim

  1. Glückwunsch zu diesem tollen Lauf! Auch wenn es noch nichts mit den 1:50 wurde, beim nächsten Mal wirst du sie mit Sicherheit knacken!

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