Neue Bestzeit im Halbmarathon

Nach 2:08:23 im September 2010 in Karlsruhe und 2:04:07 im März 2011 in Frankfurt, sollte jetzt eine deutliche Verbesserung her. Diese beiden Halbmarathons bin ich im Rahmen der Marathon-Vorbereitung gelaufen.

Festplatz in Worms 1 Stunde vor dem Start

Nach meinen bisherigen Ergebnissen und v.a. meiner Trainigsentwicklung, peilte ich eine Zeit von unter 1:58 an. Nach meinem dritten Marathon im Mai, bin ich wie gewohnt, 30-40km die Woche gelaufen, um meine Form halbwegs zu halten. Sechs Wochen vor dem Halbmarathon habe ich dann spezieller trainiert. Mit selbstgestricktem Trainingsplan. V.a. deshalb, weil ich keine wirklich passenden Pläne, für nur drei Trainigseinheiten/Woche, finden konnte. Die Umfänge wieder etwas erhöht und mehr Tempoelemente ins Training gebracht. Zwei Wochen vorher habe ich die Tempoarbeit dann noch in einen 10km-Wettkampf investiert, wobei ich im „Vorbeigehen“ noch meine bescheidene 10km-Bestzeit verbessern konnte. Ich schielte mittlerweile auch eher schon in Richtung 1:56 Std.

Gestern ging’s dann endlich nach Worms zum Nibelungenlauf. Das Wetter war perfekt – für’s Schwimmbad ;-) Nicht unbedingt für einen schnellen Wettkampf. Die 1:56 habe ich in der Vorwoche schon abgeschrieben. War aber zuversichtlich, auch bei deutlich über 20 Grad, das ursprüngliche Ziel zu erreichen.

Start und Ziel waren auf dem Wormser Festplatz. Das Wetter war (optisch) perfekt und die Stimmung gut. Insgesamt eine gut organisierte Veranstaltung, mit Abzügen in der B-Note. Die Zielverpflegung war meiner Meinung nach, für 26,- € Startgeld (Frühbucher), etwas dürftig. Das alkoholfreie Bier war schon nach gut 300 Halbmarathonis (530 gesamt) schon leer. Es finishten insgesamt gut 2000 Läufer/innen. 530 den Halbmarathon, 814 die 10km und der Rest verteilte sich auf 5km-Läufe und Walker.

Die Strecke (2 Runden) führte ansprechend und teils etwas kantig durch die Wormser Innenstadt. Der schönste Streckenabschnitt über den Friedrichsweg, jeweils gute 2km lang und schattig, am Tiergarten vorbei. Auf der zweiten Runde wurde es richtig warm und ich war dankbar für die Abkühlung zwischen KM 16 und 18. So konnte ich die nötigen Reserven für den Endspurt sammeln. Die erste Runde lief ich etwas verhalten und über der Zielpace in 59:30, um keinen temperaturbedingten Einbruch zu riskieren. Es zahlte sich aus. Auf den letzten 4km konnte ich noch gut 20 Läufer/innen kassieren und auch das Tempo nochmal richtig hochschrauben (KM 20 in 5:24, KM 21 in 5:04). Die zweite Runde war dann mit 57:44 deutlich schneller.

Ziel erreicht und mit 1:57:14 eine neue persönliche Bestleistung im Halbmarathon! Im Durchschnitt bin ich bei 83% (151) der max. Herzfrequenz gelaufen. Am Ende bis 168 bzw. 92%.

Bei den Männern 288./435, in meiner Altersklasse M35 26./41. Im nächsten Frühjahr – dann wieder in der Marathon-Vorbereitung – möchte ich auf jeden Fall unter die 1:55 und in die erste Tabellenhälfte meiner Altersklasse.

Für Statistiker gibt’s die Detailanalyse des Laufs hier auf meinem Running Free Profil.

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