Laufen für Beine, Ausdauer und Kopf – mentale Abhärtung

Letze Woche noch goldener Spätherbst, heute Winter von seiner hässlichen Seite. 5 Grad, Regen und grau in grau, garniert mit ein paar Tonnen Stahlbeton.

Beste Bedingungen für die mentale Abhärtung. Auch die mentale Ausdauer muss trainiert werden. Wer Marathon laufen will, muss auch das wollen.

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Gold

So golden präsentierte sich der Spätherbst heute. Der Sonnenschein und das Gold der Blätter ließen mich den kalten Wind fast vergessen. Schade, dass man die Blätter nicht genauso über den Winter einfrieren kann. So wäre der ein der andere Winterlauf viel erträglicher.

Kein Marathon im Frühjahr

Der Winter 2017 ist ein Arsch!

Symbolfoto

Nachdem ich den ganzen Marathon für Freiburg schon abgehakt hatte, ich berichtete, und stattdessen in den Mai ausweichen wollte, kam nochmal eine Zwangspause dazwischen. Dieses Mal Rücken, der Rest der Familie, Frau und zwei Kinder, außerdem krank. Winter-Jackpot sozusagen. 

Daher mein Entschluss, im Frühjahr gar keinen Marathon mehr zu laufen. In Freiburg nur den Halben und das wohl eher unter dem Motto Touristenjogging. An meine Bestzeit, 1:43:21 letzten Oktober gelaufen, dürfte ich da nicht annähernd rankommen.

Den nächsten Anlauf zu Marathon Nummer 7 mache ich dann im Herbst.

Freiburg Marathon 2017 Vorbereitung Woche 4 – dnf

Did not finish. Aber nur die aktuelle Trainingswoche. Eine Erkältung hat mich erwischt. Die kleine Tochter (1 Jahr) hat Bronchitis. Der damit verbundene Stress und Virenbeschuss waren zu viel. Glück im Unglück, denn es ist eine Entlastungswoche und so wird diese Zwangspause nicht viel Form kosten. Auch wenn Entlastung eigentlich nicht totale Regeneration bedeuten sollte.

Die vierte Woche mit nur einem lockeren Lauf. 9km in 5:53/km.

Freiburg Marathon 2017 Vorbereitung Woche 3

53,5 Kilometer wurden es diese Woche. Jetzt freue ich mich auf die Entlastungswoche :-)

Am Dienstag, wie meistens, ein lockerer Lauf. 9,1km in 5:47/km. 

Donnerstag die Tempoeinheit. Dieses Mal 2x5km im Marathon-Tempo. Die beiden Tempoabschnitte in 5:25 und 5:21/km.

Da mich die Kälte nervt, habe ich die Gelegenheit genutzt und den leichten langsamen Lauf am Samstag in den Keller verlegt. 6,3km in 6:23 auf dem Laufband. 

Am Sonntag aber gab es keine Ausrede. Für den langen Lauf bin ich bei -2 Grad raus. Erstens bereite ich mich auf dem Marathon vor und da gilt es auch die mentale Härte zu schulen. Außerdem kann ich mir einen langen Lauf auf dem Laufband gar nicht vorstellen. 24km sollten es werden. Der Sonnenschein und die gute Tagesform motivierten mich zu einem Zuschlag. Am Ende waren es 25km in 6:04/km. 

Unterm Strich war das eine sehr gute Woche, auch weil der lange Lauf besser ging, als eine Woche zuvor die „nur“ 22km. Die ersten drei Wochen dieser Vorbereitung habe ich gut weggesteckt, merke aber, dass die Entlastungswoche jetzt genau richtig kommt.